Briefing & Flächenanalyse
Ladentyp (Flagship, Kettenhändler, Shop-in-Shop), Zielstandort, Flächenmaß, Mietbeginn und Zieltermin der Eröffnung werden festgelegt.
Ladenbau-, Showroom- und Shop-in-Shop-Projekte bleiben — anders als die Messe — nicht Tage, sondern Jahre geöffnet. Dieselbe Werkstatt, dasselbe Team und dieselbe Lieferkette; doch die Designentscheidungen unterscheiden sich — Langlebigkeit, Kundenzirkulation, Kassen- und Lagerintegration, tägliche Wartung und Markenkonsistenz prägen das Projekt.
Die eigenen Konzeptstores der Marke, die Standardisierung mehrfilialiger Ketten, die Shop-in-Shop-Einheiten in Einkaufszentren und Präsentationsflächen im Showroom-Maßstab lösen wir mit einer einzigen architektonischen Konzeption und Produktionssprache. 26 Jahre Erfahrung in der Messeproduktion bringen eine robuste, industrielle Qualität in die Welt des Ladenbaus.
Retail · Showroom
Konzept · Daniel
Shop-in-Shop · ArtisanBei Ladenbau- und Showroom-Projekten drehen sich die Designentscheidungen um drei grundlegende Vorgaben: Kundenzirkulation, Verkaufs-Vitrinen-Fluss und Verschleißfestigkeit. Ein Messestand hält 3–7 Tage; ein Laden wird 5+ Jahre lang täglich geöffnet, geschlossen, gereinigt, erneuert. Deshalb unterscheiden sich Materialwahl (MFC statt Lack, Vinyl statt Teppich, hochdichtes MDF statt Sperrholz), Verbindungsdetails (dauerhafte Schweißung statt verdeckter Schrauben, dauerhaftes Konzept statt Steckverbindungen) und Beleuchtungsstrategie (Stromschienen-Dimmer-Spotsystem statt LED-Band). Unsere Produktionswerkstatt arbeitet über dem Messestandard, in einer für Wohnmöbel und Retail-Projekte geeigneten Qualität.
Die Händlerstandardisierung ist hingegen eine ganz eigene Disziplin. Hat eine Marke 50 Filialen, müssen alle gleich aussehen, doch jede Filiale hat andere Maße, andere Türrichtung, andere Deckenhöhe, anderen Kassenplatz. Die Lösung: eine modulare Designbibliothek. Wir gestalten Ladenhülle, Theken, Vitrine, Regalsystem, Kasse und Lagerorganisation als separate Module; bei der individuellen Umsetzung pro Filiale sprechen sie stets dieselbe Sprache. Bei Shop-in-Shop-Projekten greift dieselbe Logik — die Türk-Telekom-Ecke in einem Carrefour in einem Einkaufszentrum sieht in einem Migros eines anderen Einkaufszentrums gleich aus.

Die Antwort auf die Frage, „was inszeniert der Laden?“, von Anfang an. Markenidentität, Produkthierarchie, Kundenzirkulation — vom Moodboard zur Layout-Skizze.

Fassadenhöhe für den Shop-in-Shop im Einkaufszentrum und Vitrinen-Inszenierung im Straßenladen — der erste Berührungspunkt der Marke.

Regalsystem, Kassentheke, Umkleidekabine, Sitzelement — in unserer Werkstatt gefertigte Retail-Grade-Möbel.

Hauptspots für die Allgemeinbeleuchtung, Stromschienen-Dimmer für die Akzentbeleuchtung, ausrichtbarer Spot für die Vitrine — je nach Tageszeit und Jahreszeit programmierbar.

Designbibliothek (Storehandbuch) für mehrfilialige Kettenmarken: Modulkatalog, Maßstandards, Materialliste, Montageanleitung.

Nach dem physischen Aufbau des Ladens POS-Systemintegration, Aufstellung des Eröffnungsbestands, Support bei der Eröffnungsveranstaltung — am Tag der Marke bereit.
Der Flagship-Store der Marke — im Stadtzentrum, mit hoher Vitrine, architektonisch herausragend, das Markenerlebnis inszenierend. Im Maßstab von 200–500m².
Modulare Designbibliothek für Marken mit 30+ Filialen in der ganzen Türkei. Jeder Händler hat andere Maße, sieht gleich aus — mit dem Montagehandbuch können selbst lokale Subunternehmer umsetzen.
Markenecken in großen Einzelhandelsketten wie Carrefour, Migros, MediaMarkt. Modulares Konzept auf typisch 20–60m² Fläche.
Produktausstellung für B2B-Kunden in Branchen wie Möbel, Türen, Küchen, Weißware, Luxusmöbel — eine atmosphärische Konzeption für terminierten Kundenstrom.
Launch einer saisonalen Kollektion, temporäre Aktivierung im Einkaufszentrum, Markenfestival — ein modulares Ladenkonzept, das 2–4 Wochen geöffnet bleibt.
Ladentyp (Flagship, Kettenhändler, Shop-in-Shop), Zielstandort, Flächenmaß, Mietbeginn und Zieltermin der Eröffnung werden festgelegt.
Eine zur Markenidentität passende architektonische Richtung, Materialpalette, Beleuchtungsstrategie und Kundenzirkulationsplan werden in einer einzigen Präsentationsdatei übergeben.
3D-Modell, Render, Möbeldetailzeichnungen, Strom-Beleuchtungsplan und mechanische Haustechnik (Klima, Lüftung) werden zu einem integrierten Ausführungsdossier zusammengeführt.
Während die Produktion von Möbeln und Modulen in der Werkstatt beginnt, werden vor Ort Strom-, Mechanik- und Wandarbeiten ausgeführt. Beides läuft parallel.
Die gefertigten Möbel und Module werden vor Ort platziert; Lichtausrichtung, Lagerorganisation und POS-Systemintegration werden in der letzten Woche fertiggestellt.
Am Eröffnungstag des Ladens steht unser Technikteam bereit; in der ersten Woche werden operativer Support und nötige kleinere Anpassungen am selben Tag gelöst.






Ja, und dass wir es tun, ist für uns sogar ein Vorteil. Die Disziplin, jeden Millimeter und jede Stunde bei Messeprojekten zu beherrschen, wirkt sich positiv auf den Ladenbau aus. Der einzige Unterschied liegt im Verständnis von Materialwahl (Langlebigkeit) und Detail (Robustheit); unsere Designsprache und Werkstattinfrastruktur eignen sich für Retail-Projekte.
Wir erstellen ein einziges „Händlerhandbuch“: Modulkatalog, Maßstandards, Materialliste, Montageanleitung. Wir setzen es in einer Pilotfiliale um und testen es, anschließend vervielfältigen wir den Katalog und passen ihn an Filialen unterschiedlicher Maße an. Möchten Sie mit lokalen Subunternehmern arbeiten, ermöglicht das Montagehandbuch die direkte Kommunikation mit lokalen Teams.
Der Nachtaufbau im Einkaufszentrum (nach den Ladenöffnungszeiten) ist bei den meisten Projekten die einzige Option. Ein typisches 40m²-Shop-in-Shop-Projekt bauen wir in 5–7 Nächten auf; alle Teile werden in der Werkstatt vorbereitet und verursachen vor Ort minimalen Lärm und Staub.
Die physische Infrastruktur (POS-Theke, Kabelkanal, Steckdose, Internetanschluss) bereiten wir vor. Für die POS-Softwareintegration arbeiten wir koordiniert mit dem IT-Team der Marke oder ihrer bevorzugten Softwarefirma; bei Bedarf bieten wir vor der Eröffnung nachts Test-Support an.
Ja. Wir aktualisieren Konzept, Möbel, Beleuchtung und Zirkulation eines bestehenden Ladens. Ein typisches Refurbish-Projekt wird in 10–14 Tagen, an Ruhetagen des Ladens oder in Nachtarbeit durchgeführt. Auch die Lagerung und Wiederaufstellung des Warenbestands liegt in unserer Verantwortung.
Wir produzieren in unserer Werkstatt in der Türkei und transportieren per LKW-Logistik nach Europa; unser Büro in Düsseldorf übernimmt bei europäischen Aufbauten die Vertretung vor Ort. In Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich haben wir Umsetzungen; in entfernten Regionen (Golf, USA) arbeiten wir im Kooperationsmodell mit lokalen Subunternehmern.
Bei bedeutenden Flagship-Projekten führen wir in unserer Werkstatt einen 1:1-Probeaufbau durch — besonders, um die von Markenkomitees gewünschten Material-, Beleuchtungs- und Zirkulationsentscheidungen freizugeben, ohne vor Ort zu sein. Das verlängert den Gesamtzeitplan um 5–7 Tage, ist bei Projekten bedeutender Marken aber zum Standard geworden.
Für alle aufgebauten Möbel und Module gilt standardmäßig 2 Jahre Herstellergarantie. Für Marken mit jährlichem Wartungsvertrag (mehrfilialige Ketten) bieten wir im Vertragsrahmen einmal jährlich eine Vorabkontrolle, Auffrischung der Verkleidung und den Austausch beschädigter Module an.