Ausschreibung & Vertrag
Meist öffentliche Ausschreibung oder direktes Einladungsverfahren. Technisches Lastenheft, Budgetmodell, Abschlagszahlungsplan und MwSt.-Status werden ganz am Anfang geklärt.
Der Pavillon-Stand ist nicht die Bühne einer einzelnen Marke, sondern die Dutzender Marken, eines Landes oder eines Branchendachs, die sich unter einem einzigen Dach versammeln. Zentrale Services wie gemeinsamer Empfang, Bühne, Pressebereich und Küche; das jeder Firma zugeteilte modulare Element; und eine konsistente architektonische Identität, die alles verbindet — das alles lösen wir in einem Projekt.
Für den Türkischen Exporteursverband, KOSGEB, Handelsattachés und Branchenverbände übergeben wir durchschnittlich 20+ Pavillons pro Jahr. Von der Anuga bis zur Bauma, von der Hannover Messe bis zur Gulfood — wir haben ein Team, das die formellen Vorgaben öffentlicher Projekte und die kommerziellen Ziele privater Aussteller in derselben Konzeption ausbalanciert.
Pavillon · Dach
Thema · THY
Vor Ort · MANPavillon-Stand-Projekte laufen meist unter dem Dach eines Landes, eines Ministeriums, eines Exporteursverbands oder eines Branchenverbands mit Teilnehmern, die zwischen 8 und 40 Firmen variieren. Das Hauptproblem ist: Der Pavillon braucht eine Identität (Türkei, „Made in Germany“, „EU Cluster“), jeder Teilnehmer braucht seinen eigenen Ministand, doch nebeneinander darf kein 800m²-Chaos, sondern eine kuratierte Stadt entstehen. Die Pavillonarchitektur löst das in drei Schichten: die Pavillonhülle (Eingangstor, Außenfassade, Logoturm, Dachtypologie), die Gemeinschaftsfläche (Empfang, Bühne, Pressetisch, Küche, Besprechungsbereich) und die Teilnehmermodule (Standardeinheit pro Firma, Markengrafiken, Präsentationsfläche).
Zugleich ist der Pavillon ein Projekt, das eine Brücke zwischen öffentlichem und privatem Sektor schlägt. Das Budget folgt meist dem Modell öffentliche Förderung + Teilnehmerbeitrag; Vertragspartner ist die öffentliche Institution, doch jeder Teilnehmer hat ein Mini-Design, das er ebenfalls freigeben muss. Genau hier zahlen sich unsere 26 Jahre Erfahrung aus — wir haben ein Projektmanagement-Office, das für formelle Berichterstattung (MwSt., Ausschreibung, Abschlagszahlung), Teilnehmerkoordination (von jeder Firma ein eigenes Briefing, eigener Druck, eigene Übergabe) und stündliche Planung vor Ort (40 Firmen in 10 Tagen platzieren) aufgebaut ist.

Eingangstor, Logoturm, Umfassungsfassade und Dachkonzept — der architektonische Ausdruck, der den Pavillon auf der Messe von Weitem erkennbar macht. Hohe Decken, Spannmembran und Sonderbeleuchtung.

Der „Platz“ des Pavillons — die zentrale Struktur mit Empfang, Registrierung, Pressewartebereich, Bühne und Besprechungsflächen. Meist zwischen 80–150m².

Standardmodul von 9 / 12 / 16 / 24m² pro Teilnehmer; gemeinsame Grafiksprache, aber der Firmenidentität vorbehaltene Wandfläche und Präsentationsfläche.

Offene oder halb geschlossene Küche, Anschluss für professionelle Ausstattung, Servierschränke für Speisen und Getränke — die Gastfreundschaftsinfrastruktur des Pavillons.

Die Hauptidentität des Pavillons (Länder- oder Branchenlogo), die gemeinsame Grafiksprache der Teilnehmerfirmen, Leitsystem-Beschilderung, Mega-Grafiktafeln — alles aus einer einzigen Grafikleitung.

Tägliche Live-Planung für den 10–18 Tage dauernden Aufbau vor Ort. Übergabeplan, Druckpaket und Ausstattungseinlieferung jedes Teilnehmers sind ein eigener Strang — ein einziger Bauleiter koordiniert.
Türkischer Exporteursverband, KOSGEB, Handelsministerium, Attachés — ein gemeinsames Dach für die nationale Beteiligung türkischer Firmen auf Messen in Europa, am Golf und in Asien.
Gemeinsame Ausstellungsflächen von Strukturen wie TOBB, OAİB, İSO Sanayi Konseyi oder von Branchenverbänden (ITKİB, AKİB, TİM).
Für Holdings, die mehrere Markenunternehmen unter einem Dach positionieren, ein Pavillon mit mehreren Markenidentitäten — Strukturen ähnlich Eczacıbaşı, Koç, Sabancı, Doğuş.
Gemeinsames Ausstellungskonzept einer Region (Bursa, Kayseri, Konya, Gaziantep) unter dem Dach einer Kommune, Entwicklungsagentur oder eines Technoparks.
Für EU-geförderte Cluster-Projekte, Branchencluster oder thematische Konsortien die Präsentation thematischer Technologie unter einem einzigen Pavillon.
Meist öffentliche Ausschreibung oder direktes Einladungsverfahren. Technisches Lastenheft, Budgetmodell, Abschlagszahlungsplan und MwSt.-Status werden ganz am Anfang geklärt.
Pavillonhülle, Gemeinschaftsflächenkonzept und Teilnehmermodulkatalog werden als dreischichtiges 3D-Modell übergeben. Die Präsentation an die Hauptinstitution geht mit Feedback und Revision in die Freigabe.
Jeder Teilnehmerfirma werden Briefingformular, Modulauswahl, Grafik-Briefing und Übergabeplan zugestellt. Unser Projektmanagement-Office begleitet jede Firma über einen eigenen Kanal.
Pavillonhülle, Gemeinschaftsfläche und Teilnehmermodule werden parallel produziert. Bei Auslandspavillons übernimmt unser eigenes Team den Carnet-ATA-Prozess für Zoll- und Transitlogistik.
Der Pavillon wird in 10–18 Tagen der Reihe nach aufgebaut: zuerst die Hülle, dann die Gemeinschaftsfläche, zuletzt die Teilnehmermodule. Der Bauleiter hält täglich ein Übergabemeeting mit den Teilnehmervertretern ab.
Der Abbau dauert 48–72 Stunden. Bei öffentlichen Projekten werden nach der Übergabe Ausschreibungsdossier, Abschlagszahlungsbericht, Fotoarchiv und Teilnehmer-Zufriedenheitsumfrage paketiert und übergeben.






Ja. Mit dem Türkischen Exporteursverband, KOSGEB, dem Handelsministerium, Ministeriumsattachés und Branchenverbänden führen wir regelmäßig ausgeschriebene Pavillon-Projekte durch. Unser Unternehmen ist beim öffentlichen Vergabeamt registriert; mit gültigem Steuerbescheid und Befähigungsnachweisen können wir zu Ihrem Ausschreibungsdossier beitragen.
Bei Pavillon-Projekten eröffnet unser Projektmanagement-Office jeder Teilnehmerfirma einen eigenen Kanal. Briefingformular, Modulauswahl, Grafik-Übergabeplan und Terminprogramm vor Ort werden jeder Firma über ihre eigene E-Mail-Kette zugestellt. Die Hauptinstitution hat von einer zentralen Stelle aus Einblick in den gesamten Prozess.
Unsere Empfehlung: eine einzige Pavillonidentität + ein eigenes Markenflächenmodell pro Firma. Pavillonhülle, Gemeinschaftsfläche und Leitsystem folgen einer einzigen Designsprache; die „Wandfläche“ des Teilnehmermoduls ist hingegen für die Grafikidentität jeder Firma offen. Dieses Konzept wahrt die kollektive Identität und steigert zugleich die Sichtbarkeit der Firmen.
Den Prozess der vorübergehenden Aus- und Einfuhr per Carnet ATA übernimmt unser eigener Projektleiter. Pavillonhülle und Module passieren die Grenze mit nummerierten Paletten, die Teilnehmermaterialien in separaten Paketen. Unser Büro in Düsseldorf übernimmt die Vertretung vor Ort innerhalb des europäischen Messekalenders.
Wird das System aus Pavillonhülle und Modulen modular gestaltet, lässt es sich im zweiten Jahr auf einer anderen Messe zu 60–70% wiederverwenden. Wenn wir in der Vertragsphase auf ein „mehrjähriges“ Konzept gehen, planen wir das System von Anfang an mit archivierbaren Modulen.
Bei öffentlichen Ausschreibungen arbeiten wir mit standardmäßig 3–4 Abschlagszahlungsraten (Vorschuss, Zwischenübergabe, Messeeröffnung, Endübergabe). Für jede Rate werden Fotos vor Ort, Produktionsrechnungen, Zusatzbelege und MwSt.-Rechnung vollständig paketiert. Der Abschlussbericht des Ausschreibungsdossiers wird innerhalb von 20 Werktagen nach der Messe übergeben.
Faustregel: 15–25% der gesamten Pavillonfläche werden der Gemeinschaftsfläche zugeteilt. Bei einem 400m²-Pavillon sind ~60–100m² Gemeinschaftsfläche typisch; sie umfasst Empfang, Bühne, Presse, Küche, Lager und Besprechungsbereiche. Gibt es eventfokussierte Nutzungen wie Bühne und Presse, kann der Anteil steigen.
Möglich, aber wir empfehlen es nicht. Dass die Bauleitung aus einer Hand läuft, ist für die stündliche Koordination des 10–18 Tage dauernden Aufbaus entscheidend. Von jeder Firma nimmt ein Standortvertreter an unserem täglichen Übergabemeeting teil; doch Disziplin vor Ort und die Beziehung zur Messeleitung laufen über einen einzigen Motto-Event-Bauleiter.