Briefing und Markenanalyse
Wir definieren gemeinsam Markenidentität, Messeziel, Ziel-Besucherprofil und Budgetrahmen. Ihr bisheriges Messearchiv, Ihre visuellen Referenzen und ein Wettbewerbs-Benchmark kommen auf den Tisch.
Ein Messestand ist nicht nur ein Bauwerk; er ist der dreitägige Botschafter Ihrer Marke. Vom Konzeptmeeting bis zur Übergabe des fotorealistischen Renderings bauen wir eine architektonische Inszenierung, die Ihre Markenidentität über Besucherführung, Beleuchtung und Materialsprache in Szene setzt.
Unser hauseigenes Architektur- und Innenarchitekturteam arbeitet entlang der Linie AutoCAD, 3ds Max, SketchUp und V-Ray. Jedes Design wird zusammen mit einem in unserer eigenen Werkstatt auf Produzierbarkeit geprüften Statik- und Montageprojekt übergeben.
Custom · Eczacıbaşı
Brand-fit · Holz
Modular · MaxiPlusUnser Standdesign-Prozess beginnt mit der Analyse der Markenidentität und der Ziel-Besuchergruppe. Die Lage der Standfläche im Messeplan, die Beziehung zu Nachbarständen und die technischen Vorgaben der Messeleitung (Höhe, Gabarit, Doppelstock-Genehmigung) kommen schon auf dem ersten Skizzenblatt auf den Tisch. Sobald die Konzeptrichtung steht, werden Besucherführung, Gesprächsbereiche, Servicebereiche wie Lager und Küche sowie Präsentationspunkte in der Inszenierung markiert.
In der Phase der 3D-Modellierung erstellen wir fotorealistische Renderings, Material-Nahaufnahmen, eine Beleuchtungssimulation und bei Bedarf ein 60-sekündiges Fly-through-Video. Das Design läuft nicht über eine einzelne Präsentationsdatei, sondern über einen mit Ihrem Markenteam geteilten, lebendigen Revisionskalender. Unser Statikingenieur arbeitet parallel zur architektonischen Entscheidung; so ist jedes Detail, das Sie visuell freigeben, zugleich auch in puncto Produktion und Montage geprüft.
Wir definieren gemeinsam Markenidentität, Messeziel, Ziel-Besucherprofil und Budgetrahmen. Ihr bisheriges Messearchiv, Ihre visuellen Referenzen und ein Wettbewerbs-Benchmark kommen auf den Tisch.
Wir erstellen den maßgenauen 2D-Plan der Standfläche. Gesprächstische, Präsentationsbereich, Lager und Küche werden nach dem Besucherfluss positioniert.
Wir präsentieren keine drei verschiedenen Richtungen; wir vertreten die eine, die wir für richtig halten, mit einem detaillierten 3D-Modell und Rendering-Set. Die erste Präsentation erfolgt meist nach 7 Arbeitstagen.
1–2 Revisionsrunden mit dem Markenteam. Holz, Metall, Lack, Acryl, LED und Druckmaterialien klären wir anhand eines physischen Musterkatalogs.
Struktur, Doppelstock-Genehmigung, Abhanglasten und Elektroplan werden von unseren hauseigenen Ingenieuren gezeichnet. Die technische Dokumentation für die Messeleitung wird in diesem Schritt fertiggestellt.
Wir übergeben das freigegebene Projekt als eine einzige Datei an unsere Werkstatt: Fertigungszeichnungen, Druckdateien, Montagereihenfolge und Standlageplan.

Aus dem Marken-Briefing ein klares, vertretbares Konzept ableiten; Moodboard, Materialpalette, Farb- und Texturkarten.

Fotorealistisches Rendering mit V-Ray und Corona, Material-Nahaufnahmen und bei Bedarf ein 60-Sekunden-Fly-through-Video.

Platzierung von Spots, Washern, LED-Bändern und Track Lighting; Lumeneinstellung nach Präsentations- und Gesprächsbereichen.

Doppelstock-, Abhangdecken-, Balkon- und Podiumstrukturen; Statikdokumentation gemäß der Genehmigung durch die Messeleitung.

Logoplatzierung, Key Visual, Druckdesign und Wegeleitung — die geschriebene Sprache der Marke in die Standarchitektur tragen.

Heatmap-orientierter Plan; Positionierung von Präsentations-, Gesprächs- und Servicebereichen nach der Fluss-Logik.
Das Team, das den Entwurf zeichnet, arbeitet im Nebenraum der Werkstatt, die ihn produziert. Es kennt den Materialbestand, die Maschinenkapazität und die Montagezeiten — deshalb gibt es keine Überraschungen, wenn der Entwurf in die Produktion geht.
Wir präsentieren nicht drei Richtungen und schieben Ihnen die Entscheidungslast zu. Wir vertreten die eine richtige Richtung — mit Begründung, Alternativenbewertung und Risikoanalyse.
Jedes im Rendering verwendete Material stammt aus dem Musterkatalog unserer Werkstatt. Der vor Ort übergebene Stand trägt dieselben Texturen und Lichtwerte wie das letzte Rendering-Bild.
Architektonische Entscheidung und Statik sitzen am selben Tisch. Doppelstock-Genehmigung oder Abhanglast werden nicht erst nach der letzten Revisionsrunde, sondern bereits in der ersten Skizze geprüft.
Unser bevorzugtes Modell ist es, Design, Produktion und Übergabe vor Ort unter einem Dach zu vereinen, denn genau das ist die Grundlage unseres Versprechens: eine Unterschrift, eine Garantie. Wir realisieren jedoch auch Sonderprojekte, bei denen allein die Design- und Statikdokumentation übergeben wird. In diesem Fall werden Urheberrecht und Produzierbarkeitsgarantie unter einer gesonderten Vertragsklausel geregelt.
Ab dem Tag, an dem das Briefing-Meeting abgeschlossen und das Marken-Kit bei uns eingegangen ist, wird das erste Rendering-Set in der Regel innerhalb von 7 Arbeitstagen übergeben. Bei Doppelstock-Projekten und Flächen über 100 m² kann diese Frist auf 10–12 Arbeitstage steigen.
In unserem Standardvertrag sind zwei große Revisionsrunden enthalten; jede Runde dauert im Schnitt 2 Arbeitstage. Die dritte und weitere Revisionen werden als kostenpflichtige Zusatzleistung behandelt, denn ab diesem Punkt beginnen Entscheidungen, die den Produktionskalender nach hinten verschieben.
Ein Design, das wir im Rahmen eines Produktions- und Vor-Ort-Übergabevertrags erstellen, ist für die Vertragsmarke exklusiv; dasselbe Design wird keiner anderen Marke verkauft oder zur Verfügung gestellt. Im Szenario einer reinen Designleistung wird das Nutzungsrecht im Vertragstext gesondert geregelt.
Ja. Statikbericht, Doppelstock-Genehmigungsformulare, Elektroplan und bei Bedarf brandschutztechnische Hinweise werden von unseren hauseigenen Ingenieuren erstellt. Für die TÜV-Abnahmeprozesse bei deutschen Messen wie Düsseldorf, Frankfurt und Köln betreut unser Düsseldorfer Team das Lokale.
Nein. Ohne unterzeichnetes finales Rendering-Set im Produktionsvertrag und eine Kopie des technischen Projekts geht kein Arbeitsauftrag in die Werkstatt. Das verhindert, dass spätnächtliche Änderungen sich als verspätete Übergabe vor Ort niederschlagen.
Im modularen MaxiPlus-System gestaltete Stände lassen sich über 8–12 Messen hinweg erneut aufbauen; nach dem Abbau werden sie im Lager geschützt aufbewahrt und kommen mit den nötigen Grafikerneuerungen wieder zum Einsatz. Bei Custom-Holzprojekten wird die Wiederverwendung nach der Markenstrategie geplant.